Wie Outdoor-Aktivitäten den Kalorienverbrauch steigern

Der Glaube, dass hoher Kalorienverbrauch nur im Fitnessstudio mit schweren Gewichten und etlichen Kardiogeräten möglich sei ist ein weit verbreiteter Mythos. So haben schon die alten Griechen Sport unter freiem Himmel betrieben und die Resultate dessen können wir uns alle vier Jahre bei den olympischen Spielen anschauen. Doch was sind die Vorteile von Outdoor-Sport und wie viele Kalorien können wir dabei verbrennen?

Mit Outdoor-Sport ist keineswegs nur das gemütliche Wandern in Wäldern verbunden, denn die Sportarten im Outdoorbereich sind durchaus vielfällig und vor allem vielseitig. Ob nun Skisport, Langlauf, Klettern, Bergsteigen, Wandern, Laufen. Radfahren oder auch das aufstrebende Outdoor-Yoga –  für jeden ist etwas dabei und die Intensität darf dabei nicht unterschätzt werden. Denn laut Studien verbrennt man mit Outdoor Sport bis zu 30 Prozent mehr Kalorien als bei Indoor Sport. Natürlich ist es wichtig, dass dabei ein vergleichbares Training als Basis genommen wird – z.B. das Lauftraining. Joggen im Freien verbrennt mehr Kalorien als ein vergleichbares Training in geschlossenen Räumen und der Grund ist ganz einfach erklärt: draußen erfordert die gleiche Strecke eine höhere Anstrengung,. Das liegt u.a. auch an einem Faktor wie dem Luftwiderstand, der draußen höher ist und das Training um 2 bis 10 Prozent anstrengender machen kann. In diesem Zusammenhang darf auch der mentale Aspekt nicht außer Acht gelassen werden, denn geistiges und körperliches Wohlbefinden sind unmittelbar miteinander verbunden und eine Landschaft und frische Luft sind ohne Frage belebender als ein Flachbildschirm im Sportstudio. Hinzukommt, dass der Körper draußen wichtiges Vitamin D tanken kann, was uns u.a. vor Demenz und Herzkreislauferkrankungen schützt. 

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Außerdem sorgt die höhere Intensität durch Steigungen und Luftwiderstand dafür, dass wir tiefer einatmen und somit mehr Sauerstoff in die Blutlaufbahn gelangt. Das vergrößert die Lungenvitalkapazität und auch unser Atemzugvolumen, wodurch auch im Alltag mehr Sauerstoff in den Blutkreislauf befördert wird. Aber kommen wir zurück zum Kalorienverbrauch bei Outdoor Sport: auch die Außentemperaturen haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf unseren Energiebilanz. So steigt gerade in den kalten Wintermonaten der Kalorienverbrauch beim Outdoorsport stark an, denn unser Körper verbrennt zum Erwärmen mehr Energie als zum Abkühlen. Wichtig ist dabei allerdings, dass wir unseren Organismus durch die richtige Outdoorbekleidung unterstützen.

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Dabei gilt das allseits bekannte Zwiebelprinzip: zwei bis drei leichte Bekleidungsschichten von denen man sich nach und nach mit steigender Betriebstemperatur trennt, um den Körper vor zu starkem Temperaturabfall zu schützen. Dabei sind gerade atmungsaktive Textilien zu bevorzugen, wie zum Beispiel Softshell Jacken, die einem die nötige Bewegungsfreiheit geben und durch Luftzirkulation den nötigen Temperaturausgleich schaffen. Eine drei stündige Wandertour auf einem Berg mit mittelschwerer Steigung und einer Geschwindigkeit von etwas mehr als 4 km/h kann einen Kalorienverbrauch von bis zu 1700 kcal erreichen – das ist genauso viel wie beim Joggen auf ebener Strecke. Tatsächlich gehören unscheinbare Wandertouren zu wahren Fettverbrennern, denn rund 70 % der benötigten Energie wird aus der Fettverbrennung gewonnen. Und gerade ältere Wanderfreunde und Neueinsteiger mit Übergewicht dürften mit Outdoorsport genau die richtige Entscheidung treffen. Dadruch, dass beim Outdoorsport fast ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht gearbeitet wird, werden die Gelenke geschont und das Herzkreislaufsystem kann sich etappenweise an Intensitätssteigerungen herantasten. Gerade Menschen die nach langen Pausen oder vielleicht auch das erste Mal in ihrem Leben dem Sport zuwenden wollen, sollten mit ersten kleinen Spaziergängen im Schritttempo beginnen. Um ein zügiges Schritttempo nicht in ein Schlendern zu verwandeln, sollte auch das Outfit zur Absicht passen: eine Fleecejacke mit sportlichem Schnitt und eine Funktionshose mit Stretchanteil kann das nötige Sport-Feeling erzeugen und erinnert sie immer wieder dran, mit welchem Ziel man sich auf den Weg gemacht hatte.

Redaktion Höhenhorn

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